Tuben

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Tuben auch für Sonnencreme

Tuben sind röhrenförmige Behälter, die in der Regel aus Aluminium oder Plastik bestehen und unter dem Begriff Verpackungen fallen. Tuben werden für die Aufbewahrung der unterschiedlichsten Produkte verwendet. So gibt es Tuben für Zahnpasta, Farben, Lebensmittel oder auch Klebstoffe. Der Vorteil von Tuben: Der pasteförmige Inhalt bleibt unter Luftverschluss und ist so länger haltbar beziehungsweise verwendbar.

Zusätzlicher Effekt: Mit einer Tube lassen sich die Inhalte gezielt dosieren. Während man Tuben aus Aluminium meist formen oder zusammendrücken kann, bleiben Plastik-Tuben ihrer Form treu. Die erste Tube wurde 1841 vom Maler John Rand entwickelt und patentiert. Auslöser der Produktidee war das schnelle Eintrocknen seiner Farben. Tuben besitzen unterschiedliche Verschlussarten. So gibt es Standverschlüsse, bei denen die Tube auf dem Kopf steht – aber auch kegelartiger Verschlüsse, die sehr handlich sind und sich schnell und sicher verschließen lassen.

Tuben – Voller Variationen

Auch die so genannten Tuben-Halse können je nach Gebrauch und Nutzung unterschiedlich gestaltet sein. Neben den Standardausführungen gibt es beispielsweise auch Tubenabschlüsse mit Kanülen, um auch enge oder kleinere Zugänge zu Kontaktstellen zu erreichen. Auch in Sachen Design und Erscheinungsbild haben sich Tuben enorm entwickelt. Moderne Druckverfahren machen es möglich, dass Tuben alle Gestaltungsvarianten bedienen können. Genauso wie Kunststofftuben sind Tuben aus Aluminium vollständig recyclebar und begrenzen dadurch schädigende Umwelteinflüsse auf ein Minimalmaß. In Europa werden jährlich fast 10 Milliarden Tuben hergestellt. Während Tuben aus Aluminium mit 42 Prozent den größten Marktanteil ausmachen, kommen Kunststofftuben auf 31 Prozent, während Laminat-Tuben 27 Prozent verbuchen.

Viele Branchen greifen auf Tuben zurück

Die wichtigsten Absatzmärkte der Tubenhersteller sind die Kosmetik-, Pharma-, und Zahnpflegeindustrie, welche 85 Prozent der Gesamtproduktion abdecken. Das größte Wachstum konnten in den letzten Jahren Tuben für die Kosmetikbranche verbuchen.